All you need is love… and some Datenschutz!

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Mittwochmorgen – und beim Blick in den App Store wird man begrüßt mit der Frage: „Hättest du mal Lust auf eine Date mit einer Taube?“ Bitte was!? Und dann geht es weiter: „Stell dir vor, du wärst der letzte Mensch auf Erden. Tauben wären die dominante Lebensform, nachdem die Vogelgrippe fast die gesamte Menschheit hinweggerafft hat.“ Solch irritierende Aussagen können nur einen Hintergrund haben: es ist Valentinstag und alle drehen durch (im App Store zu erkennen als solch verrückten Spielideen). Wie man bei romantischen Abenteuern sich und seine Daten schützen kann, soll dieser Beitrag beleuchten.

Dating im Netz

Es ist zu hoffen, dass es noch nicht so schlecht um den geneigten Leser gestellt ist, dass Dates mit Tauben tatsächlich in Betracht gezogen werden. Für alle anderen ist gerade in der heutigen Zeit das Thema Online-Dating hoch im Kurs, da es längst nicht mehr verpönt ist, sondern als normal wahrgenommen wird. In vielen Bekanntenkreisen gibt es etwa mittlerweile schon die berüchtigten „Tinder Kinder“.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl von Dienstleistern in diesem Bereich ist riesig und reicht von simplen und kostenlosen Flirtportalen hin zu kostenpflichten (Online-)Partnervermittlungen. Die bloße Wahl des Portals ist daher an sich schon nicht so leicht. Was dabei hilft, ist in erster Linie die Frage an sich selbst, wonach denn gesucht wird: die Liebe fürs Leben, andere Singles zur Freizeitgestaltung oder vielleicht nur ein schnelllebiges Abenteuer.

Doch gleich, ob es sich um einen kostenpflichtigen oder kostenlosen Dienst hat: bei der Auswahl sollte durchaus auch der Sitz des Anbieters eine Rolle spielen. Denn gleich, ob ggf. Rückerstattungswünsche oder (einfach) Auskunftsansprüche geltend gemacht werden – bei einem Anbieter im Ausland sind solche Ansprüche immer mühsamer durchzusetzen.

Das Kleingedruckte mit den großen Auswirkungen

Auch beim Kleingedruckten finden sich datenschutzrechtliche Aspekte, weswegen sich hier die genaue Lektüre oftmals lohnt: achten Sie darauf, an wen Ihre Daten denn sonst noch so weitergegeben werden. Im schlechtesten Fall kann es passieren, dass Ihre Daten nicht nur auf einer Singlebörse, sondern auch in einem Erotikportal zu finden sind. Sollte sich ein Anbieter also umfassende Weitergaberechte einräumen lassen, behalten Sie Ihre Daten lieber für sich.

Happy End…

… oder nicht: wenn Sie den Dienst nicht mehr nutzen möchten, sollte der Anbieter Ihnen natürlich die Möglichkeit bieten, dass Sie Ihr Profil mit sämtlichen Daten wieder löschen können. Das sollte Ihnen dann am besten auch schriftlich bestätigt werden. Denn über die Zeit kann sich schon einiges an Daten ansammeln, wie vor einiger Zeit eine Nutzerin des Portals Tinder auf stolzen 800 Seiten nachlesen konnte (hier der Artikel vom Guardian). Ansonsten gilt: wer auf Nummer sicher gehen will beim Thema Dating und Datenschutz: in der analogen Welt gibt es weniger Stolperfallen.

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