Autor: Marcus Kirsch, M.B.L., M.Sc.

Marcus Kirsch ist Rechtsanwalt, Master of Science in Digitaler Forensik, Master of Business Law in Wirtschaftsrecht für Technologieunternehmen und im Bereich Datenschutz und Compliance für die themenrelevante Fachbranche ein sehr gefragter Autor. Darüber hinaus publiziert er eigene Bücher zum Beispiel den Titel „Datenschutz in Unternehmen“ und ist Co-Autor weiterer Werke, wie z.B. „Praxishandbuch Compliance – Rechtsmanagement im Unternehmen“. Als externer Datenschutzbeauftragter und anerkannter Datenschutz-Auditor ist er Experte für Datenschutz und IT. Zuvor war er lange Jahre als Rechtsanwalt im Bereich IT- und Wirtschaftsrecht tätig und kann einschlägige Erfahrung vorweisen. Herr Kirsch ist zudem Fachanwalt für IT-Recht, ein durch die Global Information Assurance Certification (GIAC) zertifizierter Forensic Examiner (GCFE) und Forensic Analyst (GCFA) Network Forensic Analyst (GNFA) sowie ein durch die ISACA Certified Information Systems Auditor (CISA). Google+ Profil

Alle Artikel von Marcus Kirsch, M.B.L., M.Sc.

Überwachung am Arbeitsplatz: Social Network vs. Datenschutz

Jeder, der in einem sozialen Netzwerk unterwegs ist, kennt dieses Phänomen. Es gibt Menschen, bei welchen man stets das Gefühl hat, dass diese den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als mit peinlich genauer Präzision ihre gesamten Tätigkeiten bei Facebook & Co. zu posten, häufig sogar noch simultan bei mehreren Netzwerken. Alles das natürlich, ohne dabei auch nur einen Gedanken an den eigenen Datenschutz zu verschwenden. Weiterlesen

Überwachung am Arbeitsplatz: Mitarbeiterfotos vs. Datenschutz

Weihnachten steht wieder vor der Tür und regelmäßig damit verbunden auch die Weihnachtsfeiern in Betrieben. Glühwein und Weihnachtsfeiern stehen manchmal in einem nicht ganz einfach zu trennenden Zusammenhang. Mitarbeiterfotos machen die Lage da nicht unbedingt besser – ganz zu schweigen vom Datenschutz. Wir bieten praxisnahe Tipps zur Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben. Weiterlesen

Macht sich Facebook infolge von Meinungszensur strafbar?

Wie bereits einige Tage zuvor in den Medien bekannt geworden ist, wehrt Facebook sich gegen Kritiker. So hatte Facebook nach Angaben diverser Medien beispielsweise Verlinkungen zur Facebook-Parodie Lamebook gesperrt.

Wem die Macht des rund 500 Millionen Mitglieder zählenden Netzwerkes bis jetzt nicht bekannt war, der erhält nunmehr eine Lektion wie wirtschaftliche Freiheit und Meinungsfreiheit nach Vorstellung des amerikanischen Konzerns unter einen Hut gebracht werden können – nämlich gar nicht. Weiterlesen

Hamburger Sparkasse macht Weihnachtsgeschenk von 200.000,- Euro

Happy Xmas! Pünktlich zur Weihnachtszeit hat sich auch die Hamburger Sparkasse (HASPA) nach freundlicher Aufforderung entschlossen, ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 200.000,- EUR zu verteilen.

Der höflichen Aufforderung lag die Tatsache zugrunde, dass die HASPA ihre Kunden zuvor damit beglückt hatte, deren Bankdaten dem Zugriff selbständig Gewerbetreibender preiszugeben, welche im Auftrag der HASPA tätig waren. Diese konnten so über einen längeren Zeitraum auch ohne Einwilligungserklärung auf die Kontodaten der Kunden zugreifen. Weiterlesen

Neuer Gesetzesentwurf zum Datenschutz im Internet

Das Bundesinnenministerium hat einen Gesetzesentwurf zum Datenschutz im Internet angekündigt. Im Fokus dieser Gesetzesergänzung steht die besondere Schwere von Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet, da diese aufgrund der breiten Öffentlichkeit als besonders tiefe Eingriffe zu werten sind.

Die beabsichtigte Regelung bezieht sich auf die Veröffentlichung von personenbezogenen Daten in Telemedien durch öffentliche oder nicht-öffentliche Stellen, die einen besonders schweren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen darstellt. Weiterlesen

Hollywood is calling – Showdown im Callcenter

In Callcentern mit Verkaufsorientierung werden häufig Verkaufsgespräche geführt, welche einen ähnlich “hohen” Bezug zur Realität aufweisen, wie Filme aus der Traumfabrik in Hollywood.

Da unpräzises Geschwafel auf Unternehmens- und Verbraucherseite ein nicht ganz unbekanntes Phänomen von Fernabsatzgeschäften ist, erfolgen zur Eigenabsicherung dann häufig Tonbandaufzeichnungen, welche den getätigten Geschäftsabschluss samt Inhalt belegen sollen. Weiterlesen

Der Arbeitgeber als Softwarepirat

Derzeit sind wieder vermehrt Fernsehspots der Business Software Alliance (BSA) im TV zu sehen. Der Spot zeigt, wie eine Arbeitnehmerin mit ihrem Chef ein Mitarbeitergespräch führt und von diesem mehr oder weniger heruntergeputzt wird. Der Spot endet mit dem Satz „Es gibt gute Gründe illegale Software zu melden“, wobei zeitgleich die Hotline der BSA eingeblendet wird. Weiterlesen

Was tun, wenn die eigene Mutter eine raffgierige Datensammlerin ist?

Erfahrungsgemäß sind Konzernmütter häufig der Auffassung, alles wissen zu müssen und wissen zu dürfen. Bei ausländischen Konzernmüttern, insbesondere aus dem anglo-amerikanischen Raum, sind diese Bestrebungen meist sogar noch deutlicher ausgeprägt. Was aber tun, schließlich handelt es sich um die eigene „Mutter“ und die hat einen, wie Mütter halt so sind, häufig in der Hand. Aber wie im richtigen Leben auch, so schadet etwas Abnabelung vom Elternhaus auch aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht und ist für die eigene Entwicklung sogar notwendig. Weiterlesen