Bundespolizei Virus: „Achtung! Es ist die ungesetzliche Tätigkeit enthüllt!“

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Leider ist die Polizei in der Vergangenheit ab und an mal durch Tätigkeiten aufgefallen, die sich nicht gänzlich im Bereich des erlaubten bewegt haben. Dazu gehörten etwa die rechtswidrige Funkzellenabfrage der Dresdner Polizei und Staatsanwaltschaft, die anlasslose Überwachung eigener Mitarbeiter und natürlich – last but not least – der Einsatz des Bundestrojaners.

Doch mit dieser neuen Abzocknummer hat die Polizei wirklich nichts zu tun:

 

Dieses Bild mag dem einen oder anderen bekannt vorkommen, denn in letzter Zeit treibt dieser Virus auf dem ein oder anderen Rechner sein Unwesen. Was auf den ersten Blick erschreckend realistisch aussehen mag, ist auf den zweiten eine fiese Abzocke. Denn selbstverständlich ist der Rechner nicht durch die Bundespolizei gesperrt. Es handelt sich schlicht und einfach um einen Virus!

Unterbindung „illegaler Tätigkeiten“

Nach Auskunft auf dem Sperrbildschirm soll die Sperre dazu dienen, illegale Tätigkeiten zu unterbinden. Der Betroffene wird auch gleich darüber informiert, dass es sich um keine geringeren handelt als um Seiten oder Videodateien mit pornografischem Inhalt, Kinderpornografie, Sodomie und Gewalt gegen Kinder sowie E-Mails in Form von Spam mit terroristischem Hintergrund.

Gott sie dank wird aber auch gleich noch eine Lösung des Sperrproblems geboten: Gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 100 € bis 200 € kann man sich über „ukash“ freikaufen.

Auf keinen Fall zahlen und Virus entfernen!

Finger weg von „ukash“! Denn bei den aufgezählten „Verstößen“ handelt es sich um Straftaten, zu deren Verfolgung es zumindest mal eines Verfahrens sowie eines Urteiles bedarf, bevor die Schuld tatsächlich feststeht. Die richtige Handlung liegt also in keinem Fall in der Zahlung der geforderten Summe, sondern vielmehr darin, den Virus zu entfernen. Anleitungen zum Entfernen des Virus gibt es unter anderem bei chip.de oder botfrei.de.

Sicherheit erhöhen und Viren künftig vermeiden!

Wenn der Virus entfernt ist, ist erst einmal durchatmen angesagt. Gleich danach sollte man sich allerdings auch überlegen, was die Schwachstelle war. E-Mails von unbekannten Absendern oder mit fragwürdigen Anhängen sollten nicht geöffnet sondern gleich gelöscht werden. Auch fehlende Virenscanner oder veraltete Software kann ein Einfallstor für derartige Viren sein. In jedem Fall sollte beides aktuell gehalten werden – und auch ein regelmäßiges Backup der eigenen Daten ist für den Fall der Fälle stets zu empfehlen…

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