Datensicherheit beim iPhone

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Fachbeitrag

Die Apple Community trauert. Gerade in diesen Tagen wird der iPhone-Fan sein Telefon bewusster nutzen und die innovativen Funktionen des iPhones bewusster genießen.

Wer wusste schon vor zwei Jahren, was „Apps“ sind und dass man zum Telefonieren keine Tasten braucht. Selbst ein Kleinkind kann das iPhone bedienen. Es macht Freude, dieses Gerät zu benutzen. Bei aller Euphorie darf aber der Datenschutz und das Persönlichkeitsrecht nicht vergessen werden.

Wie sichere ich mein iPhone?

Glücklicherweise sind bei dem iPhone 4 viele Sicherheitsfunktionen bereits miteingebaut. Diese müssen aber auch aktiviert werden. Der Nutzer selbst ist aber auch in der Pflicht.

Zugangs- und Zugriffskontrolle

Man sollte unbedingt eine automatische Telefonsperre, die sich nach einer Minute aktiviert, einrichten. Dabei sollte je nach Sensibilität der Daten statt des vierstelligen Zahlencodes ein längeres Buchstabenkennwort angelegt werden (einzustellen über die Funktion „Code-Sperre“ in den Einstellungen). Ebenso sollte festgelegt werden, ab wie vielen Versuchen der Falschanmeldung eine Datenlöschung stattfinden soll, insbesondere wenn das iPhone abhanden kommt. Hier ist dringend die Einrichtung der „Fernsperre“ über „MobileMe“ zu empfehlen, damit sensible Daten nicht in fremde Hände gelangen.

Passwortsicherung

Für diejenigen, die mit Passwörtern ihre Probleme haben,  gibt es virtuelle Passwort Restores, die als Gratis-Apps heruntergeladen werden können wie z. B. das „MiniKeePass“. Die Passwörter werden verschlüsselt gespeichert. Die verschlüsselte Datenbank kann sogar vom PC direkt – d. h. ohne die Schlüssel auf dem Smartphone erneut anlegen zu müssen –  auf das iPhone übertragen werden. Eine weitere Option sind Online-Passwort-Manager  wie z. B. der „LastPass“. Allerdings handelt es sich dabei um ein Programm, das als Erweiterung des Safari-Browers installiert wird. Bei dieser Online-Lösung empfiehlt es sich die Premium Version zu kaufen.

Externe Schnittstellen

Alle drahtlosen Schnittstellen sollten deaktiviert werden (z. B. Wi-Fi, Bluetooth, persönlicher Hotspot), wenn diese nicht benötigt werden. Und auch wenn öffentliche Hotspots praktisch sind, sind sie mit erhöhter Vorsicht zu genießen, denn auch andere Nutzer sind eingeloggt. Wenn man sich bei Bekannten ins WLAN einwählt, sollte man sich vorher erkundigen, inwieweit das WLAN verschlüsselt ist (WPA 2).

Verfügbarkeitskontrolle

Dabei ist es wichtig, dass es ein Backup gibt. Bei dem Betriebssystem  iOS 4.0 wird jedes Mal, wenn das iPhone an einen PC angeschlossen wird, über iTunes ein Backup erstellt.

Weitergabekontrolle

Sämtliche Daten auf dem iPhone sind via Hardware mit 256-Bit-AES verschlüsselt. Allerdings gab es immer wieder Behauptungen von Unternehmen, die Verschlüsselung geknackt zu haben. Hierfür soll es aber seitens Apple noch in diesem Jahr ein Update geben. Sensible E-Mails und PDFs sollten immer z. B. über iPGMail oder Lotus Notes Traveller verschlüsselt werden.

Bei Beachtung dieser Grundsätze ist das iPhone das beste Erwachsenenspielzeug auf der Welt.

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