Kommentare

  • Dr. Datenschutz bei "Elektronische Führerscheinkontrolle: Welche Besonderheiten gelten beim Datenschutz?" Wie RFID funktioniert und welche Risiken bestehen, haben wir bereits in unserem Beitrag RFID – die alltägliche, aber unsichtbare Technik erläutert.
  • Dr. Datenschutz bei "Elektronische Führerscheinkontrolle: Welche Besonderheiten gelten beim Datenschutz?" Hinsichtlich der verwendeten Verfahren und Hersteller empfehlen wir Ihnen dies bei Interesse z.B. im Internet zu recherchieren. Mit Blick auf eine stetige technische Weiterentwicklung sind künftige weitere Alternativen zur Sichtprüfung wahrscheinlich. Ob diese dann existenten Verfahren den Datenschutzanforderungen entsprechen werden, muss dann im Einzelfall geprüft werden.
  • schaengel1960 bei "Elektronische Führerscheinkontrolle: Welche Besonderheiten gelten beim Datenschutz?" Es kann doch nicht sein, dass ich als abhängig beschäftigter Arbeitnehmer genötigt werde, diesen eng begrenzten Platz (Chipkarte) auf diesem Dokument meinem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen! Es gibt sicherlich andere Institutionen, die dasselbe Interesse daran haben könnten, mit meiner Zustimmung dort einen Aufkleber zur vereinfachten Kontrolle bestimmter Sachverhalte anbringen zu lassen. Und (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Auskunft nach § 34 BDSG" Den Auskunftsanspruch nach § 34 BDSG können Sie immer gegenüber einer Behörde oder dann gegenüber einem Unternehmen geltend machen. Es gibt keine zentrale Stelle, die Ihnen sagen kann, bei welcher Behörde oder bei welchem Unternehmen welche Daten über Sie gespeichert sind.
  • dsb bei "House of Lords zum Brexit: GB muss Adäquanzentscheidung anstreben" Guter Artikel. Die UK muss bis Mai 2018 die DSGVO umgesetzt haben. Ein formaler Brexit soll 2 Jahre dauern und findet daher erst nach der Deadline von Mai 2018 statt. Datenschutzexperten gehen daher klar davon aus, dass die UK weiterhin der EU in Datenschutzhinsicht treu bleiben wird. Etwas anderes wäre sehr überraschend.
  • ML bei "Auskunft nach § 34 BDSG" Hallo, gibt es eine zentrale Stelle wenn ich etwas Speicherung meiner Daten wissen will? Also nicht zu einem Unternehmen sondern bei einer staatlichen Behörde. Oder muss ich beispielsweise als Berliner zur Anlaufstelle in Berlin?
  • Wolfgang bei "Elektronische Führerscheinkontrolle: Welche Besonderheiten gelten beim Datenschutz?" Welches RFID Verfahren wird hier verwendet und wer sind die Hersteller/Anbieter dieser RFID Chips mit Siegel? Gibt es alternativ zu der Führerscheinkontrolle an der Tankstelle auch die Möglichkeit, über ein Zutrittssystem oder eine Zeiterfassung am Terminal über eine eigene Taste Führerscheinkontrolle diese Abfrage zu machen? Vorteil wäre, die Personalabteilung kann dem Mitarbeiter eine Nachricht (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Datenschutz: Welche Fragen darf der Vermieter stellen?" Der Vermieter darf wissen, wer in der Wohnung wohnt. Er darf beispielsweise aber keine Kopie des Personalausweises anfordern. Ihre Lebensgefährtin braucht von dem Vermieter eine Wohnungsgeberbestätigung/Vermieterbescheinigung, um sich zu melden. Auf diese Bescheinigung wird beispielsweise auch nur der Name Ihrer Lebensgefährtin eingetragen. Wenn der Vermieter mehr Informationen benötigt, muss er dies (...)
  • Jorge Whisky bei "Datenschutz: Welche Fragen darf der Vermieter stellen?" Es wird aber kein neuer Mietvertrag unterschrieben beim Einzug meiner Lebensgefährtin. Es ist klar, dass der Vermieter wissen darf, welche Personen mit einziehen. Nur der Punkt ist, welche Informationen genau darf er erfragen, und welche nicht, für seine Erlaubnis zum Einzug? Der Mietvertrag läuft schon seit vielen Jahren. Von mir als Mieter hat der Vermieter narürlich alle Informationen. Nur jetzt (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Datenschutz-Folgenabschätzung: Was ist das überhaupt?" Wie in dem Artikel beschrieben, bestimmt Art. 35 DSGVO wann eine Folgenabschätzung durchzuführen ist. Lässt sich der Sachverhalt bzw. das Verfahren nicht unter diese Norm subsumieren, muss dann eben keine Folgenabschätzung durchgeführt werden. Dies ist im Einzelfall zu prüfen. Ansonsten können festgelegte Ausnahmen bzw. Verarbeitungsvorgänge bei denen keine Folgenabschätzung durchzuführen ist von (...)
  • Caveman bei "Die Vertraulichkeit der Personalakte" Hallo Dr. Datenschutz, vielen Dank für Ihre Einschätzung. Ich habe mich dazu entschlossen, dieser Situation entgegen zu wirken. Eine direkte Sicht auf den Monitor der Sachbearbeiterin ist zwar nicht gegeben, aber Telefonate, Anfragen der Mitarbeiter, Abgabe von Krankmeldungen und Testaten etc. sind so nicht geschützt.
  • Dr. Datenschutz bei "Intranet: Welche Mitarbeiterdaten dürfen veröffentlicht werden?" Das Bundesdatenschutzgesetz sieht vor, dass ein Unternehmen, welches personenbezogene Daten verarbeitet, technische und organisatorische Maßnahmen trifft, um die Daten zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Eingabekontrolle, die vorschreibt, dass nachträglich nachvollzogen werden kann, wer wann welche Änderungen an den Daten bzw. am System vorgenommen hat. Üblicherweise ist die Revision (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Datenschutz: Welche Fragen darf der Vermieter stellen?" Es gibt kein Gesetz, das konkret regelt, welche Daten der Vermieter von eigenen Mietern abfragen darf. Gemäß § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BDSG darf der Vermieter alle personenbezogenen Daten erheben, die für den Abschluss des Mietvertrages erforderlich sind. Dazu gehört auch, dass der Vermieter wissen darf, welche Personen außer Ihnen in der Wohnung leben bzw. leben werden. Mehr Informationen finden Sie (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Die Vertraulichkeit der Personalakte" Diese Konstellation ist natürlich nicht sehr glücklich, aber wenn es sich räumlich nicht ändern lässt, sollte durch andere Maßnahmen die Vertraulichkeit der Personaldaten sichergestellt werden. So sollte darauf geachtet werden, dass der Einkäufer etwa nicht auf den Monitor der Personalsachbearbeiterin gucken kann. Zum anderen sollte eine strikte „Clean Desk“ Policy verfolgt werden, sprich: die (...)
  • Jorge Whisky bei "Datenschutz: Welche Fragen darf der Vermieter stellen?" Danke für den Artikel. Was ist im folgenden Fall, wenn die Lebensgefährtin mit in meine gemietete Wohnung zieht. Meine Vermieterin behauptet, sie habe Anspruch auf die "vollständigen Personalien". Ich muß den Vermieter darüber informieren, das ist klar. Nur welche Personalien darf der Vermieter über sie verlangen? z.B. genaues Geburtsdatum ja oder nein? Vormieteranschrift ja oder nein?. Wie weit (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten – Infos & Tipps zur Umsetzung" Hinsichtlich der Pflicht ein Verfahrensverzeichnis zu führen kommt es nach dem BDSG nicht (zumindest nicht direkt) auf die Art der Daten an, die durch die verantwortliche Stelle verarbeitet werden. Das Gesetz spricht hier in § 4g Abs. 2 BDSG lediglich von einer „Übersicht“ mit dem Inhalt nach § 4e Satz 1 Nr. 1 bis 8 BDSG, welches dem DSB zur Verfügung gestellt werden muss (Verfahrensverzeichnis). (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Auftragsdatenverarbeitung" Grundsätzlich müssen im Rahmen der Hinweispflicht lediglich Angaben zu Empfängerkategorien, also keine konkreten Informationen gemacht werden. Dies aber auch nur dann, wenn die betroffene Person nach den Umständen des Einzelfalles nicht mit der Übermittlung an diese rechnen muss. Inwiefern eine Hinweispflicht besteht, kann daher nicht schematisch, sondern lediglich branchenabhängig beurteilt (...)
  • Dr. Datenschutz bei "Carsharing – Bleibt der Datenschutz auf der Strecke?" Aus Sicht des Datenschutzes sehe ich das skeptisch. Zur Vertragserfüllung ist die GPS-Verortung nicht erforderlich. Bleibt der Rückgriff auf das berechtigte Interesse. Klar, die Autovermietung hat aus den von Ihnen genannten Gründen ein legitimes Überwachungsinteresse. Allerdings überwiegen nach meiner Ansicht die schutzwürdigen Belange der Automieter, nicht geortet zu werden. Die Nutzung von (...)