Tag: Art. 28 DSGVO

Archiv

Auftragsverarbeitung: Bei der Einordnung muss differenziert werden

Im Gegensatz zur früheren Rechtslage legt die DSGVO dem Verantwortlichen und dem Auftragsverarbeiter mehr Pflichten auf. Noch stärker als früher sind die Beteiligten gehalten, die Frage zu klären, ob überhaupt ein Auftragsverhältnis vorliegt. Denn wer dieser zentralen Ausgangsfrage keine Bedeutung beimisst, wird die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung nicht gewährleisten können und riskiert mitunter Bußgelder. Weiterlesen

Wann ist eine Vereinbarung zur Aufgabenverlagerung erforderlich?

Findet eine Verlagerung von Aufgaben zwischen Unternehmen statt, liegt nicht immer eine Auftragsverarbeitung vor. Allerdings besteht häufig auch bei einer klassischen Datenübermittlung ein Bedürfnis der Parteien, die datenschutzrechtlichen Pflichten über eine Vereinbarung zu regeln. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem Erfordernis einer vertraglichen Regelung zur Aufgabenverlagerung. Weiterlesen

BayLfD veröffentlicht Orientierungshilfe zur Auftragsverarbeitung

Wir schreiben den 28.05.2018. Der 25. Mai ist überstanden, das Internet funktioniert, die Welt ist wider Erwarten nicht untergegangen. Mit der neuen Woche kommen neue Verträge zur Auftragsverarbeitung, die es zu prüfen und abzulegen gilt. Der BayLfD hat Freitag eine Orientierungshilfe zur Auftragsverarbeitung veröffentlicht. Sie kann auch für Unternehmen hilfreich sein. Weiterlesen

Ist die Methodik zur Risikobewertung im ADV festzulegen?

Das BayLDA hat ein ADV-Muster nach den neuen Vorgaben der DSGVO bereitgestellt. Darin findet sich auch eine Regelung, die bislang wohl Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern nicht bekannt war und in der Praxis noch kaum Beachtung gefunden hat. Danach soll im ADV eine Regelung über die Methodik zur Risikobewertung vertraglich festgelegt werden. Ist dies wirklich im ADV notwendig? Müssen möglicherweise alle für die DSGVO vorbereiten Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung noch einmal überarbeitet werden? Weiterlesen

Wartungsarbeiten – Ist das eine Auftragsverarbeitung nach der DSGVO?

Das (unbeliebte) Thema Auftragsdatenverarbeitung ist aus dem Alltag eines Datenschutzbeauftragten nicht wegzudenken. Häufig ist es sehr mühsam, die Dienstleister davon zu überzeugen, dass zusätzlich zu bzw. statt einer Geheimhaltungsvereinbarung eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung i.S.d. § 11 BDSG abzuschließen ist. Insbesondere Dienstleister, die lediglich Wartungsarbeiten an einem Tool durchführen und dabei den Zugriff auf personenbezogenen Daten des Auftraggebers gar nicht benötigen, stellen sich quer. Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe zur EU-Datenschutz-Grundverordnung. Weiterlesen