Tag: Datenspeicherung

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Urteil: Speicherung von dynamischen IP-Adressen für 7 Tage zulässig

Bereits seit mehr als zehn Jahren läuft jetzt das Verfahren eines Informatikers gegen seinen Internetanbieter T-Online. Kern des Ganzen ist die sogenannte anlasslose Speicherung von dynamischen IP-Adressen, bei der der Anbieter für die Dauer von sieben Tagen nachhält, welchem Kunde eine bestimmte IP-Adresse jeweils zugewiesen war.

Im neuesten Urteil hat jetzt das OLG Frankfurt entschieden, dass gegen die siebentägige Speicherung keine Einwände bestehen. Weiterlesen

Akten & Dateien – was darf / muss man wann löschen?

Die Aktenvernichtung beim Bundesamt für den Verfassungsschutz wirft derzeit viele Fragen auf. Eine davon lautet sicherlich: War die Schredder-Aktion datenschutzrechtlich geboten?

Dieser Frage hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar nun in einem Interview gegenüber der Financial Times Deutschland eine deutliche Absage erteilt. Weiterlesen

Neues zum E-Postbrief!?

Der E-Postbrief der Deutschen Post stand von Beginn an unter der Kritik von Datenschützern und Bloggern. Gerade was die Datenverwendung für Werbezwecke,die Weitergabe von Daten sowie die Speicherung von Daten und den damit einhergehenden Verstoß gegen das Briefgeheimnis anging, war der Unmut groß. Insoweit waren auch die AGB der Post wenig hilfreich oder aufschlussreich. Weiterlesen

Verfallsfrist für Daten in sozialen Netzwerken

Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken sind sich viele nicht bewusst, dass diese Daten auf Dauer im Internet verfügbar sind, denn „das Internet vergisst nie“.

So können sich gewisse Angaben in sozialen Netzwerken negativ auf den Bewerbungsprozess auswirken. Diesem Umstand trägt der Gesetzgeber in seinem am 25.August 2010 verabschiedeten Gesetzesentwurf zum Arbeitnehmerdatenschutz Rechnung, wonach sich Arbeitgeber während eines Bewerbungsverfahrens zwar aus allgemein zugänglichen Quellen wie z.B. Zeitung, Internet oder auch beruflichen Netzwerken wie XING über einen Bewerber informieren, jedoch nicht auf Bewerberdaten aus sozialen Netzwerken zurückgreifen dürfen. Weiterlesen

Briefgeheimnis, Datenschutz und IT-Sicherheit – der E-Postbrief in der Kritik

Nichts hat Blogger und Datenschützer in den vergangenen Wochen so sehr beschäftigt wie der E-Postbrief der deutschen Post.

Die Post wirbt damit

„Alles, was einen Brief ausmacht – ganz bequem im Internet: In Zukunft nutzen wir das Internet nicht nur selbstverständlich, sondern auch mit selbstverständlicher Sicherheit. Ob Abschluss einer Versicherung, Beauftragung eines Handwerkers oder Korrespondenz mit Behörden. Der E-POSTBRIEF ist so sicher und verbindlich, wie ein Brief mit der Deutschen Post.“

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