Tag: iPhone

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Mobile Device Management beim iPhone

Ein konsequentes Mobile Device Management (MDM) sollte beim Einsatz von Mobilgeräten in Unternehmen berücksichtigt werden. So bietet z.B. Apple eine Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten für iPhone und iPad, die Datensicherheit und Datenschutz gewährleisten können. Auch die neue Version des Apple Mobilbetriebssystem iOS 9.3 wird weitere Verbesserungen des MDM mit sich bringen. Weiterlesen

Äpfel in Geiselhaft – Sabu aus Gefängnis entlassen

Hackern soll es gelungen sein, unbefugten Zugriff auf diverse australische Apple-Geräte zu erlangen und diese stillzulegen. Genutzt wurde hierzu anscheinend die App „Find my iPhone/iPad/Mac“ zum Wiederauffinden gestohlener Apple-Geräte. Angeblich verlangte der Hacker eine Zahlung von 100 Dollar, damit das Gerät wieder freigeschaltet wird, andernfalls drohte er mit einer Löschung der Daten. Weiterlesen

iOS Security White Paper: Mehr Sicherheit mit iPhone?

In der Vergangenheit haben wir schon oft über Sicherheitslücken bei iOS-Geräten berichtet. So berichteten wir, dass Apple die über die Spracherkennungssoftware Siri (Speech Interpretation and Recognition Interface) erhaltenen Daten bis zu zwei Jahre auf seinen Servern speichert. Zudem wies Siri eine Sicherheitslücke auf, wodurch der Schutz des Fingerabdrucks umgangen werden konnte.

Im Februar veröffentlichte Apple ein Dokument, das uns davon überzeugen soll, dass das Unternehmen den Datenschutz und Sicherheit seiner Kunden ernst nimmt. Weiterlesen

iPhone: Siri umgeht Schutz des Fingerabdrucks

Endlich ist es da, das von der Mobilfunkgemeinde lang ersehnte neue Smartphone-Modell aus dem Hause Apple, das iPhone 5s.

Neben verbesserter Kameraauflösung, einem neuen Chipsatz und  der neuen Fingerabdruck-Funktion „Touch ID“, über die wir bereits in unserem Artikel Apple iCloud und Touch ID berichteten, beinhaltet das iPhone 5s auch wieder die bekannte Sprachsteuerung Siri. Weiterlesen

Mehr Datenschutz durch Snapchat?

Nachrichten per SMS verschicken ist fast schon so altmodisch wie der Versand per Brieftaube. Sogar WhatsApp ist schon wieder veraltet. Die Kids in Kalifornien „snapchatten“ heute. Das Besondere: Alle versendeten Texte und Bilder sind für den Empfänger nur vorrübergehend sichtbar und werden anschließend gelöscht. Weiterlesen

Ein wenig mehr Sicherheit auf dem Smartphone wagen

Wir haben in der letzten Zeit verschiedentlich über Smartphones und Sicherheit berichtet, zuletzt hier. Schaut man sich in der Bahn oder auch direkt am Arbeitsplatz um, so besitzt inzwischen fast jeder einen Minicomputer mit Telefonfunktion. Die Möglichkeiten sind auch (fast) unbegrenzt, Internet, Mail und Dokumente zusammengefasst in der Hosentasche. Dabei werden die Displays der mobilen Geräte immer größer und hochauflösender und die Rechenleistung übertrifft die von nur einige Jahre alten, klassischen PCs inzwischen um ein Vielfaches.

Die Gefahr im Umgang und bei dem Einsatz der kleinen Taschencomputer bleibt dabei jedoch immer gleich: Verlust oder Diebstahl. Weiterlesen

Sicherheitsregeln für Smartphones und Laptops

Eine aktuelle Studie des Branchenverbandes BITKOM zeigt auf, dass 42 Prozent der Unternehmen auf notwendige Sicherheitsregeln für Smartphones und Laptops verzichten. Dieses Vorgehen gefährdet die IT-Infrastruktur enorm, da es eine Bresche in die oftmals stabilen Sicherheitsvorkehrungen im Unternehmen schlägt und Angreifern ein simples Einfallstor bietet. Weiterlesen

„Girls around me“ – die ganz private Frauenquote auf dem iPhone

Vielleicht kennen Sie diese Art von Sendungen im Fernsehen, wo etwas minderbemittelt aussehende Männer die Gelegenheit erhalten, eine Reihe von Frauen zu einzelnen Dates einzuladen.

Nicht dass Sie aktiv nach solchen Sendungen gesucht hätten, aber vielleicht haben Sie ja, wie viele andere auch (unerklärlich wo sonst die Zuschauerquoten her kommen), schon mal irgendwann aus Versehen drüber gezapped und sind für einen klitzekleinen Moment intellektuell schmerzbefreit aus Mitleid dran hängen geblieben. Ja, auch Fremdschämen kann manchmal unterhaltsam sein.

Falls nicht, so sind Sie vermutlich jedenfalls kein Freund des Privatfernsehens, respektive von RTL und Co. Macht ja nix, Sie können an dieser Stelle halt nur nicht mitreden!

Frauenhorden, endlich!

Ein App-Entwickler hat versucht, sich dieses Problems des intergeschlechtlichen Erstkontakts anzunehmen und auch für weniger sozialisierte Menschen Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Das klingt ja irgendwie ganz nett.

Zu diesem Zweck, wurden die öffentlichen Daten verschiedener Dienste miteinander kombiniert. Zum einen wäre da Foursquare zu nennen, welches den konkreten Standort der Nutzer ermittelt. Zum anderen Facebook, welches Nutzerprofile vorrätig hält. Des weiteren dann noch Google Maps, um den Standort der Nutzer korrekt und im Detail anzuzeigen

Aus Marketinggesichtspunkten dann noch einen griffigen Namen („Girls around me„) ausgesucht und die dazugehörige Website entsprechend mit Frauenkurven geschmückt und fertig ist der Verkaufsschlager – könnte man zumindest denken.

Bitte keine Katze im Sack

Was zunächst klingt wie der wahrgewordene Traum kontaktgestörter Männer, erweist sich zudem als Alptraum eines jeden Datenschützers, quasi a là Freddy Krügers Nightmare on Streetview. Denn hier wird an persönlichen Daten schlicht zusammengeführt was nicht zusammengehört.

Versetzen wir uns mal in die Rolle des bereits lechzenden Eroberers und seines angehenden Opfers:

Einen Blick auf die App und in unmittelbarer Nähe werden quasi ganze Horden von Frauen angezeigt, es bedarf nur noch einer Auswahl. Zunächst das dazugehörige Facebookprofil geöffnet, die vorhandenen Bilder in Augenschein genommen und das Aussehen inspiziert (von wegen Katze im Sack kaufen usw.).

Sind ggf. auch freizügige Bilder oder Bilder mit Alkoholkonsum vorhanden, denn das könnte die Sache ja etwas vereinfachen und ein strategisches Vorgehen zur Eroberung ermöglichen!? Dann noch einen kurzen Blick auf die Vita und es ist alles vorhanden, woran man im Rahmen einer gepflegten Konversation unbemerkt anknüpfen kann. Das Ganze hat etwas von einem Blind Date, allerdings nur für die Opferseite.

Enttäuschung

Wer nun in freudiger Erwartung versucht iTunes aufzurufen, den müssen wir an dieser Stelle enttäuschen, denn die App wurde zwischenzeitlich aus dem Store entfernt.

Aber rufen Sie doch einfach mal bei Vera Int-Veen an, die hat bestimmt noch einen Platz in einer Sendung für Sie frei, nur dass Sie dann das Objekt sind und sich nicht verstecken können.

Privacy by default

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass es erforderlich ist, sich mit den Datenschutzeinstelllungen seiner Dienste auseinanderzusetzen.

Informationelle Selbstbestimmung impliziert natürlich auch ein Stück weit informationelle Selbstverantwortung. Doch auch ohne ausdrückliche Auseinandersetzung des Nutzers existiert kein Recht des Anbieters zur Nutzung solcher Daten. Privacy by default sollte daher immer „State of the Art“ sein.

Jemand der hoffentlich nicht Freddy Krüger ist, sich dafür aber mit dem Thema Datenschutz auskennt, ist Ihr betrieblicher Datenschutzbeauftragter.

Apropos: Hat Ihr Unternehmen eigentlich einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten?