Tag: permanente Überwachung

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Wearables im Beschäftigungsverhältnis – Was ist erlaubt?

Viele nutzen heute sog. „Wearables“, um Bewegungs- und Sportaktivitäten, ihren Schlaf oder ihre Produktivität und Effizienz zu vermessen. Privat ist die Selbstoptimierung oftmals interessant, doch sobald der Arbeitgeber zur Optimierung der Arbeitsprozesse oder Überwachung mittels Wearables greift, stößt er bei seinen Beschäftigten auf teils heftige Kritik. Was datenschutzrechtlich erlaubt ist und was nicht, zeigen wir hier. Weiterlesen

Das elektronische Fahrtenbuch

Der Einsatz von elektronischen Fahrtenbüchern kann eine Zeitersparnis in der Verwaltung mit sich bringen. In diesem Artikel erläutern wir die rechtlichen Probleme, welche mit dem Einsatz von elektronischen Fahrtenbüchern in einem Unternehmen einhergehen können. Weiterlesen

KFZ-Versicherung: Rabatt bei Rundum-Überwachung

Bisher berechnen Versicherungen ihre KFZ-Versicherungstarife anhand von statistischen Werten. KFZ-Halter zahlen mehr, wenn Besitzer desselben Autotyps häufig an Verkehrsunfällen beteiligt sind. Der Versicherungsnehmer muss folglich für das Fehlverhalten anderer mitzahlen. Das eigene Fahrverhalten wird bei der Berechnung des Tarifs bisher nicht berücksichtigt. Was für besonders wagemutige Fahrer ein Vorteil ist, ist für die Besonneneren ein Nachteil. Weiterlesen

Mehr Sicherheit durch Überwachung oder: Datenschutz ist Täterschutz!

„Datenschutz ist Täterschutz!“ – diese Plattitüde bekommt man fast reflexartig von Staatsanwälten zu hören, wenn man sie mit dem Thema Datenschutz konfrontiert. Versetzt man sich in die Lage eines Staatsanwalts, ist diese Sichtweise auch durchaus nachvollziehbar, weil der Schutz von Informationen bei der Aufklärung von Straftaten nur hinderlich sein kann. Aus diesem weit verbreiteten Sicherheitsdenken heraus findet der Einsatz von neuen und immer mehr Überwachungstechniken breiten Zuspruch (z.B. flächendeckende Videoüberwachung wie in englischen Großstädten). Weiterlesen

Videoüberwachung an Tankstellen und der Beschäftigtendatenschutz

Wie ein regionaler Radiosender gestern gegen Nachmittag berichtete, ist derzeit vor dem Arbeitsgericht Lüneburg ein Kündigungsschutzprozess aufgrund des Verzehrs von arbeitgebereigenen Lebensmitteln anhängig.

Die Arbeitnehmerin war Mitarbeiterin einer Tankstelle und soll Würstchen, Quarkbällchen und Kaffee des Arbeitgebers verzehrt haben, ohne dies zu bezahlen. Hieraufhin kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis wegen Diebstahls. Als Beweis stützt sich der Arbeitgeber auf eine bei Tankstellen allgemein übliche Videoüberwachung und -aufzeichnung. Weiterlesen