Tag: ULD

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Einbindung des Facebook-Like-Button auf Websites illegal – die Einschläge kommen näher

Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir über die Pressemitteilung des ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein) berichtet, in welcher das ULD darauf hinwies, dass Fanpages bei Facebook und Social-Plugins wie der „Gefällt mir“-Button auf Webseiten gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) verstoßen, da eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte Rückmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse erfolgen. Weiterlesen

GEZ – Hilfe aus dem Hinterhalt

Sie sind unbarmherzig, kommen in den späten Nachmittagsstunden, lauern hinter Hausecken oder warten an den Briefkästen und nutzen häufig Decknamen, um den begehrten Zutritt in die Wohnung zu verschaffen. Haben sie erst einmal den Fuß in der Tür, gibt es kein Entrinnen: Die Mitarbeiter der GEZ. Doch weil ihre Erfolgsquote zu sinken scheint, sollen sie nun unerwartete Hilfe bekommen… Weiterlesen

Das Geheimnis der Scoringwerte – die SCHUFA und der Datenschutz

Die SCHUFA und der Datenschutz scheinen nicht wirklich zusammen zupassen. Die SCHUFA wird meist als Beispiel dafür genannt, dass niemand mehr so richtig weiß, wer welche Daten über einen hat, woher die Daten kommen und was genau mit diesen Daten eigentlich passiert. In den Köpfen der meisten Bürgerinnen und Bürger ist die SCHUFA ein Sinnbild des Bösen, das Daten sammelt, wie es will und Scoringwerte nach reinem Gutdünken vergibt. Weiterlesen

Einsparungen beim Datenschutz gefordert

Und wieder hat der Landesrechnungshof (LRH) Schleswig-Holstein dem Datenschutz den Kampf angesagt:

Auch im Jahr 2010 hat der Rechnungshof in seinem Ergebnisbericht festgestellt, dass im Hinblick auf die katastrophale Haushaltslage des Landes das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) etwa 16 Stellen abbauen müsse. Der LRH schlug daher bereits 2006 und 2008 im Ergebnisbericht vor,

„dass das ULD sich wegen der Finanzlage des Landes auf seine Pflichtaufgaben konzentrieren solle.“

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