Tag: Video

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DigitalPakt Schule bringt neue datenschutzrechtliche Herausforderungen

Weltweit werden Schulen digitalisiert. Noch hinkt Deutschland hinterher, geplant ist jedoch auch die digitale Aufstockung an Deutschlands Schulen. Mit zunehmenden Einsatz von moderner Technik steigen auch die Anforderungen an den Datenschutz. Dieser Artikel beleuchtet den digitalen Wandel an Schulen und gibt Hinweise, worauf datenschutzrechtlich zu achten ist. Weiterlesen

Vorstellungsgespräch per Skype ist datenschutzrechtlich unzulässig

Die Beauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit der Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Monat den aktuellen Tätigkeitsbericht veröffentlich und hierbei u.a. zum Einsatz moderner Auswahlinstrumente im Bewerbungsverfahren Stellung genommen. Konkret wurde ein Vorstellungsgespräch via Skype, die Aufzeichnung von Videointerviews und der Einsatz einer Sprachanalysesoftware begutachtet. In den angeführten Sachverhalten beurteilen die Aufsichtsbehörden die Verarbeitung der Bewerberdaten als nicht datenschutzkonform. Weiterlesen

Wire: sichere Skype- und WhatsApp-Alternative

Wire verspricht moderne Kommunikation und absolute Privatsphäre. Wir haben den Messengerdienst unter die Lupe genommen, um zu testen, ob der Dienst aus der Sicht des Datenschutzes das hält, was er verspricht. Rein von der Oberfläche her scheint Wire einfach, vielseitig und userfreundlich zu sein und auf jeden Fall moderner als so manch anderer Messenger-Dienst. Weiterlesen

Datenschutz im Verein

Bei all den Vorteilen, die ein gemeinnütziger Verein genießt, im Bereich des Datenschutzrechts erfährt dieser keine bevorzugte Behandlung. Auch für ihn gelten die Datenschutzgesetze, insbesondere das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). In diesem Artikel werden die für den Verein geltenden datenschutzrechtlichen Grundlagen näher erläutert und häufige Fragestellungen beantwortet, die in der Vereinspraxis auftreten. Weiterlesen

3D-Videomanipulation: Ungewollt Hauptdarsteller

Dass mit nur geringem Aufwand täuschend echte digitale Fotomontagen erstellt werden können, ist längst kein Geheimnis mehr. Videoaufnahmen auf ähnliche Weise zu manipulieren, ist schon deutlich schwieriger. Moderne Technik macht aber auch das möglich: Supasorn Suwajanakorn hat eine Technik entwickelt, mit der 3D-Modelle von Gesichtern aus Foto- und Videoaufnahmen generiert werden können. Diese könnten auch für Videomanipulationen verwendet werden. Weiterlesen

VG Schwerin: Livestream aus Ferienwohnung ist unzulässig

Bei den bei einer Videoüberwachung aufgezeichneten Aufnahmen handelt es sich auch dann um zumindest personenbeziehbare Daten, wenn die Erfassung von Personen nicht dem Hauptzweck der Videoüberwachung dient, sondern lediglich eine unvermeidliche Nebenfolge darstellt. Die Personen müssen dabei auch nicht eindeutig erkennbar sein, so das Verwaltungsgericht Schwerin in einem jüngst veröffentlichten Beschluss zur Datenschutzwidrigkeit einer touristischen Webcam. Weiterlesen

Videoüberwachung: Schmerzensgeld nach heimlicher „Krankenkontrolle“ des Arbeitgebers

Die Rechtsprechung zur heimlichen Videoüberwachung im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses ist um ein Urteil reicher geworden. Das Landesarbeitsgericht Hamm (Urteil v. 11.07.2013 – 11 Sa 312/13) hat einer Klägerin im Berufungsrechtszug ein Schmerzensgeld in Höhe von 1000€ zugesprochen, nachdem ihr Arbeitgeber sie durch einen Privatdetektiv einer „Krankenkontrolle“ unterzogen hat, die die krank gemeldete Mitarbeiterin des Betruges überführen und ihre Kündigung rechtfertigen sollte. Weiterlesen

Videoüberwachung und Privatsphäre – Wenn der Nachbar 2x klingelt

Es gibt Bereiche, die verursachen häufig viel Ärger und Mühen und bringen sonst relativ wenig. Ein Bereich der definitiv oft dazugehört, sind Nachbarrechtsstreitigkeiten.

Auch als Anwalt ist man zum Teil gut beraten die Finger von solchen Dingen zu lassen, sind doch schon die Streitwerte und in der Folge die damit verbundenen Gebühren nicht selten eher im unteren Bereich angesiedelt, der Aufwand trotzdem nicht unbedingt immer gering einzustufen und die Emotionen der beteiligten Parteien gerne auch bereits am Überkochen.

Aus Sicht der streitenden Parteien doppelt unglücklich ist es dann, wenn Nachbarschaft auf Miteigentum trifft und nur die Möglichkeit eines gemeinsamen Vorgehens oder alternativ einer rechtlichen Auseinandersetzung besteht.

Manchmal können aber am Ende wenigstens die Rechtswissenschaften eine Lehre aus diesen Auseinandersetzungen ziehen. So auch in dem vorliegenden, vom BGH entschiedenen Fall, welcher ebenfalls aus Unternehmenssicht relevant sein dürfte. Weiterlesen