Der HVV weiß alles

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In der Glosse „Hamburger Momente“ in der Printausgabe der Welt vom 15.5.2010 (S. 37) schildert Jens Meyer-Wellmann eine unheimliche Entdeckung seines kleinen Sohnes in einem Linienbus des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV):

Als ich kürzlich mit meinem Achtjährigen mit dem 5er in die Innenstadt fahren wollte, zog sich mein Sohn eine Karte aus dem Automaten, setzte sich neben mich in die letzte Reihe und starrte sichtlich irritiert auf das Busticket. Dann drehte er sich mit für einen Achtjährigen extrem zerfurchter Stirn zu mir und fragte: „Papa, woher wissen die eigentlich, dass ich in der zweiten Klasse bin?“

Auch wenn es sich diesmal nicht um einen weiteren Datenschutzskandal handelt, ließ es den Autor zumindest daran denken, dass Unternehmen immer mehr Informationen über ihre Kunden sammeln. Und er ließ es sich – nach Aufklärung über den Aufdruck „2. Klasse“ – nicht nehmen, noch einen drauf zusetzen:

Schulklasse, Haarfarbe, Beruf, vielleicht sogar welche Laune wir gerade haben, die wissen alles über uns […], du hast Glück, dass auf deiner Karte nur 2. Klasse stand, beim nächsten Mal steht vielleicht Turnbeutelvergesser drauf.

Darauf der Sohn:

Bei dir kann ja keine Haarfarbe stehen, Papa, dafür aber Handyverlierer.

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