Google Glass – Startschuss für den gläsernen Menschen?

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Anfang 2014 könnte die Zahl der Brillenträger drastisch steigen. Dies hofft zumindest Google, denn dann startet der Verkauf der Datenbrille Google Glass. Dem Träger der Brillen werden Informationen aus dem Internet ins Sichtfeld eingeblendet. Die Navigation erfolgt durch Sprachsteuerung und Kopfbewegung.

Fiktion wird Wirklichkeit

Eine Technik, mit der das Publikum von Action und Science Fiction Filmen bisher im Kino begeistert wurde, soll endlich Einzug in die Realität erhalten. Die Brille mit 4G Netzwerk, GPS Sensor und eingebauter Kamera ermöglicht es dem Träger – wie einst Arnold Schwarzenegger als Terminator – seine Umwelt zu erfassen. Interessante Ort und Freunde in der Umgebung werden umgehend in das Sichtfeld des Trägers eingeblendet. Augmented Reality oder auch erweiterte Realität wird diese Verschmelzung von Realität und Netzwelt genannt.

Weltweite Proteste

Natürlich bietet auch Google Glass Funktionen wie Fotografieren, Filmen und Tonaufzeichnung, die mittlerweile zum Standard bei Smartphones gehören. Doch gerade die Möglichkeit der heimlichen Aufnahmen, die Speicherung dieser Daten auf Servern von Google verbunden mit der Marktmacht Googles sorgen für Proteste gegen die Einführung.

Überraschend kritisch stehen US-Behörden der Einführung gegenüber. Einzelne US-Bundesstaaten prüfen bereits Gesetzesänderung zum Schutz der Privatsphäre der Bürger vor Google Glass. Zudem wurde ein Fragenkatalog an Google von US-Abgeordneten gesandt, indem Google Stellungnahme bezüglich präventiven Schutz der Privatsphäre Stellung beziehen soll.

Kneipenverbot

Nicht nur Politiker und Datenschützer laufen Sturm. In England gründeten Kritiker bereits ein Bündnis „Stop the Cyborgs und in einigen amerikanischen Kneipen haben Barbesitzer bereits ein Verbot der Datenbrillen verhängt.

Datenschutz im Alltag

Die Protestwellen zeigen, dass die Bevölkerung mittlerweile viel sensibler mit dem Thema Datenschutz umgeht. Datenschutz ist nicht mehr ein Thema der ewig Gestrigen, sondern ein Thema, das in der Allgemeinheit angekommen ist. Zu Recht stehen viele der Einführung von Google Glass sehr skeptisch gegenüber.

Vorsicht ist besser…

Bei aller Begeisterung für die technischen Spielerein und die neuen ungeahnten Möglichkeit muss beachtet werden, dass sich sowohl Träger als auch Dritte keine Kontrolle mehr darüber haben, wer welche Daten bekommt. Google behält es sich schon jetzt in der Datenschutzerklärung vor, die Daten aus unterschiedlichen Diensten zu einem Nutzerprofil zusammenzuführen. Gerade deshalb ist es wichtig schon vor dem Start über den Schutz des Einzelner und seiner Daten nachzudenken.

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