Street View macht Schule: Stayfriends knipst mit

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Fotografieren scheint „in“ zu sein. Nachdem bereits Google und der Staat höchstpersönlich eifrig Bilder geschossen haben, reiht sich nun das Soziale Netzwerk Stayfriends in die Liste der „Knipser“ ein.

Denn laut Spiegel fotografiert Stayfriends aktuell rund 20.000 Schulen in Deutschland, ohne vorab die Erlaubnis der jeweiligen Schulleiter einzuholen. Solange keine Personen eindeutig zu erkennen sind und zum Erstellen der Bilder das Schulgelände nicht betreten wird, ist dieses Vorgehen aus rechtlicher Sicht zwar nicht zu beanstanden.

Was auf den Fotos tatsächlich zu sehen sein wird, bleibt jedoch abzuwarten. Und hier setzt die Angst betroffener Eltern ein, die -die Debatte über Google Street View im Hinterkopf- befürchten, dass ihre minderjährigen Kinder auf den veröffentlichten Bildern zu erkennen sind.

Inzwischen ist ein Stayfriends-Fotograf bereits anderweitig negativ aufgefallen. Als sich ein Lehrer das Kennzeichen des Fotografen notieren wollte, soll dieser seine gute Stube vergessen und mit Gewalt gedroht haben. Auch wenn das Vorgehen von Stayfriends zurzeit rechtlich nicht angreifbar ist, hätte man im Vorfeld eine Kooperation mit den Schulen anstreben und Missverständnisse vorab vermeiden können…

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